Search

Elektromobilität, Gebäudesanierung und Ausstieg aus der Atomenergie? Der Ausbau der Photovoltaik von 2 auf 50 Gigawatt macht es möglich. Auch im Winter! Aber wie schaffen wir das? Darüber hat Pro-Solar-Präsident Roger Nordmann ein Buch geschrieben, das ab sofort auf Deutsch im Buchhandel erhältlich und bei Swissolar im Webshop bestellbar ist.

Jetzt Buch bestellen

Detailliert geht Nordmann darin der Frage nach, wie eine ganzjährige Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann, wenn mehr als die Hälfte des Stroms aus Solaranlagen stammt. Einerseitsbraucht es dazu ein optimales Zusammenspiel mit der bestehenden Wasserkraft, andererseits muss die sommerliche Spitzenproduktion der Solaranlagen begrenzt werden.

Nordmann appelliert an die Politik, ähnlich wie früher beim Bau der NEAT oder beim Bau der Speicherseen, eine zukunftsgerichtete Investition in den Schutz des Klimas mit hoher einheimischer Wertschöpfung zu tätigen.

Es finden 2 Buchvernissagen statt:

In Basel am Dienstag, 27. August 2019 um 19:30 Uhr im Kulturhaus Bider & Tanner. Moderation: Rudolf Rechsteiner. Mehr Info

In Zürich am Mittwoch, 28. August 2019 um 18:30 Uhr im Kosmos. Podium mit Regierungsrat Martin Neukom, Baudirektor des Kantons Zürich. Moderation: Martin Läubli, Wissenschaftsredaktor/Stv. Anmeldung erwünscht. Mehr Info

Mehr Informationen zum Buch erhältst du hier.

PS: Verhilf der Solarenergie in der Schweiz zum Durchbruch. Mit einer Spende an Pro Solar unterstützt Du den Kampf für einen schnelleren Ausbau der Solarenergie in der Schweiz.

Liebe Bernerinnen und Berner

Am 10. Februar 2019 entscheidet das Berner Stimmvolk über ein neues, nachhaltigeres kantonales Energiegesetz. Pro Solar empfiehlt ein klares Ja - zusammen mit Parlament, Regierung und verschiedenen Umwelt- und Wirtschaftsverbänden – denn das Gesetz ist ein breit abgestützter Kompromiss.

Mehr als 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz stammen aus Gebäuden und über 70 Prozent des Berner Gebäudeparks wird heute fossil beheizt. Bis zu 1 Milliarde Franken fliessen so für Heizöl und Gas jedes Jahr aus dem Kanton Bern ins Ausland ab. Das muss nicht sein.

Das Berner Energiegesetz schafft klare Richtlinien für nachhaltige Renovationen und Neubauten, an denen sich das Gewerbe orientieren kann. Es schafft Arbeitsplätze in der Region, statt das Geld für fossile Energien abfliessen zu lassen. So müssen Neubauten  einen Teil des Stroms, den sie benötigen, selber erzeugen. Am einfachsten geht das mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Allein auf unseren Dächern könnten dereinst Solaranlagen bis zu 85 Prozent des heutigen Strombedarfs produzieren. Fangen wir heute und hier an, dieses Potenzial für eine saubere Energieversorgung zu nutzen.

Die Gegner des Gesetzes sind momentan dank ihrem grossen Werbebudget in Zeitungen und mit Plakaten sehr präsent. Für ein Ja braucht es jede einzelne Stimme. Was kannst Du tun?

- Teile diesen von Pro Solar mitproduzierten Kampagnenfilm auf Facebook oder via Youtube (PS: Herzlichen Dank an die Solarprofis von Windgate für ihre tatkräftige Unterstützung)

- Verteile mit dem JA-Komitee Flyer

- Bestelle Flyer zum selber Verteilen: joerg.ruetschi@wwf.ch

- Schreibe Leserbriefe - Diskutiere mit auf Facebook

- Und das Wichtigste: Stimme selber JA zum neuen Energiegesetz am 10. Februar

Updated: 5. Dez 2018

Wir haben gute Neuigkeiten: der Bau von Photovoltaikanlagen in der Schweiz wird noch attraktiver als bisher. Endlich ist die Blockade bei der Einmalvergütung für Photovoltaik beendet und die Energiestrategie 2050 kann richtig in Fahrt kommen.

Ab 2019 werden Vergütungen fast doppelt so schnell ausgezahlt werden: Bei Grossanlagen (>100 kW) weniger als 3 Jahre und bei Kleinanlagen (<100 kW) weniger als 1.5 Jahre nach Anmeldung. Kommt dazu: Im letzten Jahr sind die Modulpreise im Schnitt nochmals etwa um 20 Prozent gefallen.

Solarstrom vom eigenen Dach kostet jetzt bei Einfamilienhäusern nur noch rund 15 Rappen pro Kilowattstunde, bei Grossanlagen sogar nur etwa 10 Rappen. Das ist fast immer günstiger als Strom vom Netz und im Fall von Grossanlagen auch günstiger als Strom aus neuen Kraftwerken anderer Technologien.

Allein auf Schweizer Dächern könnten gemäss Berechnungen des Bundesamts für Energie jährlich bis zu 50 Milliarden Kilowattstunden (85% des heutigen Stromverbrauchs) produziert werden. Wer eine eigene Anlage anschaffen will, lässt sich am besten von einem Solarprofi aus der Region beraten.

Unterdessen passen einige Kantone ihre Energiegesetze so an. Pro Solar kämpft dabei für Regeln, die zu mehr erneuerbaren Energien in Gebäuden führen. Als nächstes steht am 10. Februar im Kanton Bern eine Abstimmung dazu an. Willst du dich mit Flyerverteilaktionen oder andersweitig im Kanton Bern engagieren? Dann melde dich am besten noch heute beim JA-Komitee.

Auch in anderen Kantonen sind Vernehmlassungen und Debatten zu neuen Energiegesetzen im Gange. In vielen Kantonen wird 2019 zudem gewählt. Es ist wichtig, dass auch in den Kantonsparlamenten Leute vertreten sind, die sich für die Energiewende einsetzen. Bitte nutze diese Wahlen für eine klimafreundliche Korrektur! Vielen Dank für deine Unterstützung!

Und dann noch eine schlechte Nachricht: SVP, FDP und CVP wollen die Klimareduktionsziele fürs Inland aus dem CO2-Gesetz streichen. Sie meinen offenbar, dass wir einfach andere Länder bezahlen können, damit sie Klimaschutz betreiben. Doch das ist eine kurzsichtige und asoziale Lösung. So geht es nicht! Unterstütze deshalb die Petition "Klimaschutz statt kurzsichtige rechte Politik"

PS: Verhilf der Solarenergie in der Schweiz zum Durchbruch. Mit einer Spende an Pro Solar unterstützt Du den Kampf für griffige, nachhaltige Energiegesetze in den Kantonen. Wir arbeiten eng mit den jeweiligen Komitees zusammen.