Updated: Juni 27

Die Temperaturen steigen und nicht nur wir kommen ins Schwitzen – auch unsere Vierbeiner sehnen sich nach einem kühlen Plätzchen. Geniale Idee für heiße Sommertage: Rein ins kühle Nass! Neben der willkommenen Abkühlung ist Schwimmen auch ein gutes Muskel- und Herz-Kreislauftraining. Aber ist Schwimmen wirklich für jeden Hund geeignet? Hier einige Tipps für den perfekten Badespaß mit Hund:

Grundregel Nr. 1: Du bist der Bademeister

Das heißt auch, dass Du ggf. Badeverbote aussprechen musst. Nicht ins Wasser dürfen Hunde mit offenen Wunden, frischen OP-Narben, Ohrenentzündungen, Infekten, nicht eingestellter Epilepsie oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kurznasige Hunde (brachyzephale Rassen, z. B. Mops, Französische Bulldogge, englische Bulldogge etc.) mit erschwerter Atmung bleiben am besten unter Aufsicht im Nichtschwimmerbereich.

Hast Du einen Hund mit einer Ellbogenerkrankung? Dann frage am besten Deinen Tierarzt, ob Schwimmen erlaubt ist. Sonst gelten einige Baderegeln, die auch wir als Kinder schon kannten: Nicht direkt ins kalte Wasser springen - bei heißen Temperaturen sollte Dein Hund sich erst langsam abkühlen. Zugegeben, bei echten Wasserratten ist das vielleicht gar nicht so einfach… Auch Baden und Toben mit randvollem Magen ist ein No-Go. Hunde, die wenig oder kein dichtes Fell haben müssen ggf. mit Sonnencreme geschützt werden – das gilt ganz besonders für einen Tag am Wasser, da die Sonnenstrahlung hier stärker reflektiert wird.

Sehr ambitionierten Wassersportlern musst Du unter Umständen Zwangspausen im Schatten verordnen. Die Badezeit richtet sich danach wie gut Dein Vierbeiner schwimmt, wie alt und wie fit er ist. Doch selbst ein junger, gesunder Schwimmprofi, sollte nach 20 min eine Pause einlegen.

Für ältere Hunde ist das Schwimmen ein tolles Muskelaufbautraining. Durch den Auftrieb im Wasser werden die Gelenke weniger belastet, weil Dein Hund sein Eigengewicht nicht tragen muss. Anstrengend ist das Schwimmen aber trotzdem. Achte unbedingt darauf, Deinen Senior nicht zu überlasten. Auch das Gehen im hüfttiefen Wasser ist bereits ein hervorragendes Training für einen älteren Hund.

Und die letzte Bademeister-Regel: Im Interesse anderer Badegäste untersagst Du am besten auch das „Rennen am Beckenrand“ – die wenigsten Nichthundebesitzer sind von schmutzigen Handtüchern begeistert . ;)

Lies nächste Woche weiter welche anderen wichtigen Sicherheitsregeln es gibt, welche Ausrüstung Deinen Hund und Dich optimal unterstützt und wie Ihr wisst, welcher See zum Baden geeignet ist.

Bis dahin, viel Spaß beim Plantschen! :)